Mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand, führen wir davor noch ein Interview mit Herrn Professor Felix Haas.
Wie lange haben Sie an der Schule unterrichtet? 33 Schuljahre
Welche Fächer haben Sie unterrichtet? Stenografie, Maschinschreiben, Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen, Wirtschaftsinformatik, Informations- und Office-Management
Was hat Ihnen an der HAK am meisten gefallen? Einerseits schätzte ich den regen Gedankenaustausch und die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, insbesondere den Fachkolleginnen und -kollegen, andererseits die offene Aussprache mit Schülerinnen und Schülern, die mit Anliegen unterschiedlichster Art zu mir kamen.
Was werden Sie vermissen? Ganz sicher den ZAV-Trainer, der den Schülerinnen und Schülern der HAK Braunau bei den PC-Tastaturwettbewerben zu sehr erfreulichen Ergebnissen verhalf. Die Überreichung der seit zwei Jahren international anerkannten Urkunden war für mich immer ein Höhepunkt im Schulleben.
Was hat sich in Ihrer Zeit an der Handelsakademie am meisten verändert? Die Arbeitsgeräte in den Funktionsräumen und der Lehrplan, der sich den rasch wechselnden Anforderungen der Wirtschaft anpasste. Meine Ausbildung an der Berufspädagogischen Akademie deckte sich nach dem Wegfall der Stenografie und der Ablöse der Schreibmaschinen durch den Personalcomputer bei weitem nicht mehr mit den aktuellen Lehrplaninhalten. Auch die Bezeichnung der Unterrichtsgegenstände unterlag einem ständigen Wandel.
Was haben Sie nach Ihrer Tätigkeit als Lehrer vor? Einige Ideen schweben bereits in meinem Kopf, die jedoch erst im Begriffe sind, konkrete Gestalt anzunehmen. Vielleicht lässt es sich verwirklichen, mein fachspezifisches Know-how aufgrund meiner langjährigen Unterrichtstätigkeit an Interessierte weiterzugeben. Außerdem hoffe ich, Zeit für die Digitalisierung meiner alten Filme zu finden und das bestehende Filmmaterial zu bearbeiten.
Gibt es etwas, das Sie während Ihrer Zeit an der HAK Braunau gestört hat? Natürlich gibt es immer Anlass mit bestimmten Gegebenheiten unzufrieden zu sein. Ich denke da vor allem an das Raumproblem. Direktion, Administration und die Lehrerschaft haben jedoch stets nach Lösungen gesucht, um diesem Problem einigermaßen Herr zu werden. Nach Bezug der Klassen im Zubau – voraussichtlich im Jänner 2010 – ist das Thema „Platznot“ vom Tisch.
Was wünschen Sie Ihren Schülern für die Zukunft? Fürs Erste möchte ich mich bei meinen Schülerinnen und Schülern nicht nur für ihr Interesse am Gegenstand, sondern auch für so manche heiteren Beiträge im Unterricht bedanken und wünsche ihnen nach meinem Abgang eine reibungslose Umstellung auf die „neue“ Lehrkraft. Darüber hinaus wünsche ich allen Schülerinnen und Schülern der HAK/HAS Braunau viel Erfolg bei der Verfolgung ihrer Ziele und einen scharfen Blick für die globalen Probleme sowie die Fähigkeit, die richtigen Prioritäten im Leben zu setzen.
Wir danken Ihnen für Ihr langjähriges Engagement und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.
Alex Botta Clemens Jirasek
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